Montag, 11. Januar 2016

Retroschmecktive: So war der Dezember

Hallo, liebe Freunde der kulinarischen Rückschau, hallo!

Was war das für ein fulminanter Dezember. Der MEATINGRAUM war in seinem zweiten Monat gleich in einer Situation der Ausgebuchtheit!

Wir durften eine ganze Reihe sehr schöner und sehr unterschiedlicher Weihnachtsfeiern ausrichten, z.B. für junge coole Unternehmen wie DieProduktMacher, windeln.de, Westwing, secret.de oder criteo. Aber auch für etablierte Werbeagenturen wie die kl, company gmbh und Branchenriesen wie die Linde Group. Großartig! Vielen Dank für euer Vertrauen, liebe Menschen und Firmen da draußen! Von uns aus dürft ihr alle gerne und oft wieder kommen!

Zwischen den Weihnachtsfeiern hatten wir noch ein paar eigene Weihnachtsveranstaltungen am Start - und in diese wollen wir nachfolgend nachschmecklerisch zurück blenden.

Beginnen wir die Rückschau mit unserer HouseWarmingParty - dort wurde es polynesisch! Am 04.12. nikolausten wir uns durch einen weihnachtlich-karibischen Abend.



Wie? "Warum ist das Motto eurer Weihnachtsfeier denn 'POLYNESISCH'"?
Ja warum den bitteschön nicht? Ja was denn sonst überhaupt?

Aber gut - hier folgen unsere 5 Lieblingsgründe:
  • Mele Kalikimaka! 
  • Nikolausmütze und Hawaiihemden passen hervorragend zusammen.
  • Man muss sich Gelegenheiten zum ernsthaften Hawaiihemdtragen erschaffen.
  • Eskapismus und FlipFlops.
  • Deshalb!
Und es war wunderschön. Fast zu 30st feierten wir bei nahezu polynesischen Temperaturen glühweinfrei in die Weihnachtszeit rein.

Schmackofatziges VorspeisenBuffet
Beim Vorspeisenbuffet boxten ThaiFleischBällchen, ToastHawaii, FunkyForellenSalat, Algen- und KrautSalat und jede Menge Dips um die Vorherrschaft bei der Leckerheit. Danach kam ein streng polynesisches FischCurry mit zarter Frucht und knackiger Schärfe und unterhielt sich prächtig mit der hawaiianischen LangSchmorSau, die ihrer strukturellen Integrität in ihren 22 Stunden im Ofen GoodBye sagte.

Hernach kam noch eine stilsicher beblumte HawaiiHemdTorte von Tortenkönigin Nic an den Start.

HawaiiHemdTorte
sachverständige Tortenverteilung durch die TortenQueen und Gäste, die das Motto ernst nahmen. Dankeschön!
postpolynesisches ChillOut
Viva Polynesia!

Am 12.12.2015 luden wir dann zum superexklusiven AmaroneAbend.

Herzstücke der Veranstaltung waren zwei rare alte Amarone - einmal aus dem Jahre 1975 und einmal zwei Jahre jünger aus 1977.

Die beiden Oldies entpuppten sich als wahre Goldies - echte Schätzchen die zeigten, dass der Amarone damals noch deutlich leichter und fruchtiger war, als er das heute ist. Die Aromenvielfalt erinnerte zwar doch an einen Portwein, aber das dazugehörige Säurespiel war viel leichter und filigraner. Zwei wirklich grandiose und intensive Weine.

Die Phalanx

Wir begannen entspannt mit Lambrusco, einem mittlerweile gar nicht mehr so verkannten Tropfen. In den 70ern und 80ern hat sich dieser Rote einen Ruf als flüssiger Kopfschmerz mit Sodbrandgarantie erarbeitet - aber das auch  nur deshalb, weil der unfähige deutsche Urlauber sich nur an die billige Plörre hielt und gleichzeitig der schlaue Italiener das gute Zeug für sich behielt.

Der Lambrusco, leicht, kalt, prickelnd und fruchtig-herb, ist ein idealer Starter in einen italienischen Abend, wie er hier ins Hause stand.

Als Gruß aus der Küche kam ein mediterranes Allerlei - bei einem AmaroneAbend muss man Grundlage schaffen.

Insalata Caponata, ErdapfelKas mit Pesto, CousCousSalat, Caprese
Nach dem Gruß aus der Küche kam ein schön herber Salat aus Radicchio und Spinat auf dem ein SadellenCrostini saß auf dem eine gebratene Entenleber ruhte (als Ersatz für Leberproblematiker: Ziegenkäse im FiloutTeig). Dazu erfreute im Glas der wirklich enorm schöne Ripassa von Zenato.

Ganz schön was los im RadicchioSchiff
Danach ging es weiter mit einem Klassiker - SteinpilzRisotto. Serviert auf einer ultracremigen ParmesanSoße und mit frischem Trüffel übertrüffelt. Boah Ey. Dazu kam dann der Amarone von Zenato ins Kristall. Das kann man machen. Das soll man machen. Das muss man machen.

Ohhhh ... Risotto ... 
Der Hauptgang wurde umrahmt und flankiert von den beiden alten Amarone. Dass Essen und der Wein - sie fühlten sich in ihrer jeweiligen Gesellschaft sehr wohl. Auf dem Teller räkelte sich ein sehr zartes Wildschwein, dass über 18 Stunden bei sehr zarter Temperatur in Ripassa badete, wodurch sich automatisch auch eine absolut obszön leckere Soße selbst erschuf. Dazu Röstkartoffeln und knackiger Rosenkohl mit Bacon und Chili. 

Der Hauptgang - Wildsau. No further words ... 
Zum Dessert kam ein verspieltes Potpourri auf den Teller: Pfannkuchen, gefüllt mit einer RicottaPistazienCreme und AmarenaKirschen. Außerdem eine Mascarpone- und eine TiramisuNocke. Verbunden mit einer LimoncelloCreme und NussCrumble. Finale furioso. Damit das alles auch schön flutscht gab es dazu was Süßes von Sizilien, einen Zibibbo. 

Der Schlussakkord
Der Dezember war dank euch allen ein ganz ein großartiger Start für den MEATINGRAUM. So darf das gerne weitergehen. Und das geht es auch im Januar.


Und: Wir rufen "JA, GERNE!", wenn Sie Interesse an einer privaten Veranstaltung haben oder einen TeamEvent bei uns abfeiern wollen - einfach Kontakt aufnehmen.



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